In Jochen Malmsheimers Programm wird gleich zu Beginn "Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde" schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart: Endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, kommt der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim zur Sprache. Auch danach ereignet sich eine ganze Menge, selbst die zu Recht in Vergessenheit geratene Bärbel Höhn kommt zu ungeahnten Ehren. Bis schließlich ausgeführt wird, was geschähe, "Wenn Worte reden könnten". Denn das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie soll es da erst den Worten ergehen? Man wird sich danach vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem: wie lange noch.
Eintritt: 18,00 € (erm. 16,00 €)


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